Zielsetzung der Fortbildung:
Personen, Teams Abteilungen, Bereiche führen und entwickeln
aus Perspektive der Neuropsychoanalyse
das Konzept des „EQ-SQ Neuropsychoanalytischen Coachings“ wurde im Institut für angewandte Sozialpsychologie und Neuropsychoanalyse entwickelt. Dieses Konzept beschäftigt sich mit der Bedeutung der emotionalen und sozialen Intelligenz für die Erarbeitung von Führungs- und Personalentwicklungskonzepten aus der Perspektive der Psychoanalyse, der Hirnforschung und der jungen Wissenschaftsrichtung Neuropsycho-analyse.
Die Hirnforschung und insbesondere die interdisziplinär orientierte Neuropsychoanalyse, bieten durch veränderte Untersuchungsmethoden wichtige Perspektiven, Gesetzmäßigkeiten und Kriterien für Führungs- und Entwicklungskonzepte. Wesentliche Grundannahmen und
-prinzipien, die bisher die Entwicklung von Konzepten bestimmt haben, werden von der Hirnforschung in Frage gestellt und zum Teil widerlegt.
Um die Bedeutung der Ergebnisse der Hirnforschung und Neuropsychoanalyse einschätzen zu können, werden in der Einführung zur Fortbildung - Personen, Teams, Abteilungen und Bereiche führen und entwickeln aus der Perspektive der Neuropsychoanalyse- die Prämissen, Grundprinzipien und Basiskriterien der etablierten und praktizierten Führungs- und Personalentwicklungskonzepte reflektiert und mit den Erkenntnissen der Hirnforschung und der Neuropsychoanalyse verglichen.
Aus der Reflexion und den Vergleichen werden dann im 1. und 2. Teil der Fortbildung,
- orientiert an den Gesetzmäßigkeiten des Gehirns - Kriterien, Konzepte und Methoden zur Führung und Entwicklung von Mitarbeitern, Teams, Abteilungen und Bereichen erarbeitet.
Mit den veränderten Kriterien, Konzepten und Methoden verändern sich auch die Anforderungen, die Anforderungsprofile und die Kriterien zur Einschätzung von Führungskräften. Entsprechende Test- und Feedbackverfahren werden im 3. Teil der Fortbildung vorgestellt und angewandt.
Die Hirnforschung und die Neuropsychoanalyse werden im „EQ-SQ neuropsycho-analytischen Coaching“ nicht als „non plus ultra“ gesehen, sondern als interdisziplinäre Stütze zur Überprüfung von Führungskonzepten und als Mittel zur Optimierung und Professionalisierung der Führungsmethoden und des Führungsverhaltens.
Programm:
Einführung: Schwerpunkte des „EQ– SQ neuropsychoanalytischen Coachings“
- Grundprinzipien und Basiskriterien etablierter Führungs- und Entwicklungskonzepte sowie deren Alternativen aus der Perspektive der Psychoanalyse, der Hirnforschung und Neuropsychoanalyse
Teil 1: Steuerung des energetischen Potentials von Mitarbeitern,
Teams, Abteilungen und Bereiche
- Einführung in das Fortbildungs- und Coachingkonzept, sowie in die Analyse der Synergie und Abwehrenergie in Gruppen, Teams, Abteilungen und Bereichen
- Analyse der Synergie und Abwehrenergie von Personen, Teams, Abteilungen und Bereichen, sowie die Reflexion des Einflusses auf die Motivation und das Arbeitsverhalten der Personen, Teams usw.
- Reflexion der Synergie und Abwehrenergie verschiedener Persönlichkeitstypen und
-störungen und Erörterung der Konsequenzen für die Entwicklung von Führungs-konzepten
Teil 2: Steuerung des Einflusses der informellen Strukturen auf den
Sach-, Fachprozess in Teams, Abteilungen und Bereichen
- Beschreibung und Diskussion der konstruktiven und möglichen destruktiven Einflüsse der informellen Beziehungen auf die Sach- und Fachprozesse, auf die Synergie und Abwehrenergie
- Vorstellung und exemplarische Anwendung der Methoden zur Analyse des Einflusses der informellen Beziehungen auf die Sach- und Fachprozesse
- Erörterung der Konsequenzen aus den Analysen für die Gestaltung der Führungskonzepte, besonders im Hinblick auf die Stabilisierung der Sach- und Fachprozesse und die Förderung professionellen Verhaltens
- Reflexion der Wertvorstellungen und Legitimation zur Anwendung der Methoden
- Analyse der informellen Strukturen in den eigenen Teams der Fortbildungsteilnehmer und Diskussion der Konsequenzen für die Führungsmethoden und das Führungs-verhalten
Teil 3: Auseinandersetzung mit der Team- und Führungskompetenz
der Fortbildungsteilnehmer
- Einschätzung der Teilnehmer mit dem VEPS und FESIK (Verfahren zur Einschätzung der emotionalen und sozialen Intelligenz: Fremd- und Selbsteinschätzung).
- Einschätzung anhand des FÜF (Fragebogens, zur Einschätzung der Führungskompetenz) und des FTFS (strukturiertem Feedback zur Team-, Führungs- und Systemkompetenz).
- Analyse eines aktuellen Konflikts im Arbeitsumfeld und Reflexion des Zusammenhangs zwischen aktuellem Konflikt und unbewussten früheren Erfahrungen und Konflikten (Beziehungs- und Übertragungsanalysen).
| Teilnehmerkreis: |
Führungskräfte und angehende Führungskräfte aller Berufsgruppen |
| Voraussetzungen: |
Beantwortung, Auswertung und Besprechung des FÜF-(Führungs-fragebogen)
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| Ablauf: |
12 Tagesveranstaltungen (in der Regel 1 Veranstaltung monatl.) |
| Abschluss: |
Zertifikat mit der Bezeichnung „Personen in Teams, Abteilungen und Bereichen führen und entwickeln aus der Perspektive der Neuropsychoanalyse“ |