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Seminar: Persönlichkeitsstrukturen und -störungen, ihr Einfluss auf Beziehungen und Beziehungsfähigkeit

Bei Problemen in privaten und beruflichen Beziehungen fragen wir nach unseren Anteilen. Durch Selbstreflexion und Gespräche mit anderen versuchen wir, die Gründe für die Probleme zu finden und entsprechende Veränderungen im Verhalten herbeizuführen. Das ist sicher richtig, aber nur eine Seite der Probleme.

Die Alltagserfahrung zeigt, dass unser Verhalten sehr stark beeinflusst wird von den Kontaktpersonen. Bei den einen fühlen wir uns wohl und können uns entfalten; bei den anderen verlieren wir unser Selbstvertrauen, unsere Kräfte sind mehr oder minder stark gelähmt.

Das Gelingen und Misslingen privater und beruflicher Beziehungen ist abhängig von der eigenen Persönlichkeit und vom Charakter der Personen, mit denen wir leben und arbeiten.

Die persönliche und berufliche Entwicklung erfordert deshalb Kenntnisse über die Strukturen bzw. Störungen der eigenen Person und der Bezugspersonen. Menschenkenntnis ist erforderlich, um Chance und Risiko im Kontakt einzuschätzen, Nähe und Distanz zu regulieren, Kompetenzen zu entfalten und zu nutzen.
 
Das Seminar „Persönlichkeitsstrukturen und -störungen“ will diese Menschenkenntnis vermitteln.

Ziele der Fortbildung:

  • Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsstrukturen und -störungen, mit psychischen Erkrankungen, um: 
  • die Reaktionen der unterschiedlichen Persönlichkeiten in privaten und beruflichen Beziehungen zu verstehen
      • Personen in ihrem Beziehungsverhalten einschätzen zu können
      • den Persönlichkeitsstrukturen und -störungen  entsprechende realistische Erwartungen und Beziehungskonzepte in privaten und beruflichen Beziehungen zu entwickeln
      • den Persönlichkeitsstrukturen und -störungen entsprechend Beziehungen zu gestalten, Nähe und Distanz zu regulieren

Inhalte der Fortbildung:

  • Klärung der Begriffe: Person, Persönlichkeit, Persönlichkeitsstruktur, Persönlichkeits-störungen, psychische Krankheiten
  • Merkmale zur Unterscheidung des Verhaltens von Personen in privaten und beruf-lichen Beziehungen
  • die besondere Rolle der Emotionen in der persönlichen Entwicklung und in der Gestaltung der Beziehungen zu Personen und Gruppen
  • Unterschiede in der Ausprägung von Gefühlsarten und Gefühlsstärken, in der Störung der emotionalen und sozialen Intelligenz
  • die Beschreibung psychischer Störungen und Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der Störungen in der emotionalen und sozialen Intelligenz und den Störungen in der Auseinandersetzung mit der Umwelt und sich selbst: hysterische, phobische, zwanghafte, depressive, manische, soziopathische, borderline, paranoide, schizoide, schizophrene, oligophrene Störungen
  • typische Fühl-, Denk- und Verhaltensmuster, typische Symptome der verschiedenen Störungen bzw. Erkrankungen
  • Einschränkungen der emotionalen und sozialen Intelligenz bei den verschiedenen Störungen bzw. Erkrankungen in
  • typische Verhaltensweisen in Beziehungen von Personen mit den verschiedenen Störungen bzw. Erkrankungen
  • Erwartungen, Beziehungskonzepte, Methoden und Verhaltensweisen, die den unterschiedlichen Persönlichkeiten, Störungen bzw. Erkrankungen entsprechen

 

Ablauf der Fortbildung: drei  Nachmittags- bzw. Abendveranstaltungen a vier  Stunden
zwei  Tagesveranstaltungen a 6 Stunden
Anmeldung: per E-Mail (info@eq-sq.de) oder Fax (02154 80197) vormerken lassen.

    


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